Musik vermitteln

Als freischaffende Musikerin sehe ich mich natürlich auch Musikvermittlerin: im Konzert möchte ich das Publikum mit meiner Musik erreichen, also mithilfe des Instruments Gefühle ausdrücken und vermitteln. Aber auch als Pädagogin vermittle ich, neben dem Verständnis für Musik, auch die Fertigkeiten zum Musizieren. Durch das weiterbildende Zertifikatsstudium „Musik erleben- Musik vermitteln“ an der HfK Bremen konnte ich mich mit dem Thema Musikermittlung im letzten Jahr eingehend beschäftigen und viele neue Ansätze kennenlernen.

Mit meinen beiden Kammermusik- Ensembles gestalte ich gerne Konzerte, die gezielt als Musikvermittlung geplant sind. Sie gehen über Informationen zu den gespielten Stücken hinaus und beziehen das Publikum aktiv mit ein. Häufig sind wir mit unseren Konzepten in Schulen unterwegs, aber auch für andere Altersgruppen sind diese „musikvermittelnden“ Konzerte möglich.

Hier findet ihr einen Link zur Video- Dokumentation von meinem Master Projekt „neue Musik erfahrbar machen- ein Projekt für verschiedene Generationen“ Dort habe ich mit meiner Querstand- Partnerin Elisaveta Ilina Workshops zu dem Stück „Le Merle noir“ von O. Messiaen gestaltet. Wir waren damit in einer Waldorfschule, einer Seniorenresidenz und einer Förderschule für geistige Entwicklung in Hannover unterwegs. Eine spannende Erfahrung!

Musikvermittlung mit dem Duo Araucana

Als Duo mit den Instrumenten Querflöte und Gitarre sind wir sehr mobil und vielseitig geeignet für Konzerte auch an ungewöhnlicheren Orten. Unser Repertoire ist abwechslungsreich und ermöglicht uns auch, auf Individuelle Wünsche oder Vorlieben einzugehen. Wir haben schon mehrfach Kinderkonzerte gestaltet und sind dort stets auf offene Ohren sowie interessierte Zuhörer gestoßen.

Wir versuchen stets unsere Programme für die Konzerte anzupassen. Natürlich entscheiden wir vorher, welche Stücke wir spielen und wie der rote Faden durch das Programm führen soll. Aber besonders wird es, wenn wir die Möglichkeit haben, spontan auf Wünsche oder Nachfragen der Zuhörer einzugehen und so ein unmittelbares Erlebnis zu gestalten.

Die Instrumentenvorstellung ist oftmals ein großer Wunsch und für uns eine Chance, viele Facetten unserer Instrumente darzustellen. Neben den kindgerecht aufgearbeiteten Informationen zur Klangerzeugung und zu dem Aufbau des Instrumentes stellen wir auch außergewöhnliche Klänge, moderne Spieltechniken o.ä. vor. Ein Highlight für das Publikum ist es, wenn die Instrumente anfangen, in den Dialog zu treten- zu schimpfen oder zu lachen. Darum geht es schließlich auch für uns- um Kommunikation.

Programmbeispiele:

Kinderkonzerte 6-10jährige

– Wir führen die Kinder an verschiedene (Konzert-) Orte und Situationen, in denen Musik erklingt, heran. Wie verhalte ich mich im Konzert? Was geht in den Musikern vor, wenn sie auf die Bühne treten? Was macht die Musik mit mir? Sind dabei unsere Leitfragen. Um die verschiedenen Konzertorte darzustellen, improvisierten wir auch mit den Kindern kleine alltägliche Szenen. Zum Beispiel die Situation auf dem Marktplatz- die Kinder sind in Bewegung und wir als Straßenmusiker mittendrin.

– Wir stellen die Gefühle in der Musik in den Mittelpunkt unserer Einheit. Emotionen sind fühlbar und sichtbar- aber auch hörbar? Wir behaupten ja, und werden diese These im Laufe des Kinderkonzertes überprüfen. Häufig helfen uns dabei die drei Chinesen mit dem Kontrabass oder auch Béla Bartók mit seinen schlangenbeschwörenden rumänischen Volkstänzen.

Jugendkonzerte 11-19jährige

– Wir zeigen die ganze Bandbreite der klassischen Musik und schnuppern auch in den Bereich der improvisierten Musik. Neben Hintergrundinformationen zu den Komponisten und den jeweiligen Umständen wollen wir gemeinsam die verschiedenen Stile kennen- und unterscheiden lernen. Die Jugendlichen werden zum aktiven Zuhören aufgefordert und erlangen einen zügigen Überblick über die Epochen oder ausgewählte Komponisten.

Rückmeldungen:

Schulleiterin der Grundschule Vienenburg:

„Die Musiker verstanden es hervorragend, die Kinder anzusprechen, die Musik und das Konzept waren sehr angemessen ausgewählt. Konzert als Thema, die Aktion Straßenmusik und die Vorstellung der Instrumente haben die Kinder gefesselt. Dass Kinder mitsingen, Rhythmus schlagen und sogar mitspielen (auf kleinen Fläschchen durch Überblasen Querflötentöne erzeugen) durften, und sie mit einbezogen waren, machte die Veranstaltung sehr lebendig.“

Grundschule Sudmerberg, Goslar:

„Das Ratespiel zu beginn war sehr motivierend, die Kinder haben Freude daran, mitzusingen und beteiligt zu sein. Es war gut, vor dem Musikstück einen Hörauftrag an die Kinder zu richten. Die Hintergrundinformationen zu den Instrumenten waren interessant: hoher Lernzuwachs. Tolle Musikstückauswahl, die Rhythmzsbegleitung war sehr motivierend.“

Förderschule Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung Maire- Juchacz, Wolfshagen:

„Die Musikpräsentation war lebendig, locker, informativ und interessant. Die Musiker waren freundlich und lustig und haben eine gute Stimmung erzeugt. Für unsere Schüler sind solche kurzen Stücke am besten geeignet, die in eine spannende Geschichte eingebettet sind.“ 

 

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